22.12.2008
Neue Publikation der Schader Stiftung ->Raus aus der Nische - rein in den Markt. Ein Plädoyer für das Produkt gemeinschaftliches Wohnen<-
Die Publikation ->Raus aus der Nische - rein in den Markt. Ein Plädoyer für das Produkt gemeinschaftliches Wohnen<-, herausgegeben von der Schader-Stiftung gemeinsam mit der Stiftung trias, ist soeben erschienen. Das Thema ist das gemeinschaftliche Wohnen, das sich mehr und mehr durchsetzt und die Nischenexistenz verlässt.
Autorinnen und Autoren aus allen wichtigen Bereichen für diese Wohnform, insbesondere aus der Wohnungs- und Kreditwirtschaft, verfassten Beiträge für das Buch. Die Beiträge befassen sich mit der erfolgreichen Umsetzung dieser zukunftsorientierten Wohnform und bieten Information und Unterstützung für den Einstieg in den Markt des gemeinschaftlichen Wohnens.
Die Publikation kann ab sofort über den Buchhandel bezogen werden. Auc h eine direkte Bestellung über die Schader-Stiftung ist möglich.
Per Fax: 0 61 51/17 59-25 oder unter Buchbestellung.
03.12.2008
Welttag der Behinderten
Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Barriere-freiheit ist so wichtig wie der Klimaschutz
Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Förderprogramme zur Renovierung und energetischen Sanierung müssen das behin-derten- und seniorengerechte Gestalten von öffentlichen und privaten Gebäuden, von Wohnungen und Wohnumfeld immer mit einschließen. Barriereabbau heißt z.B. Verrin-gerung von Stolperfallen wie Treppen, Stufen und Schwellen. Barrierefreiheit ist in Zei-ten des demografischen Wandels so wichtig wie der Klimaschutz, erklärte die Landes-behindertenbeauftragte Angelika Gemkow anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung heute (3. Dezember 2008) in Düsseldorf. Da wo Steuergelder in Renovie-rung, Umbau und in den Klimaschutz fließen, sollten künftig auch immer gleichzeitig Investitionen in den Barriereabbau erfolgen. Häufig fehlt dazu noch das Bewusstsein.
Deutschland wird in gut 25 Jahren eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Angesichts des radikale Bevölkerungswandels machte Gemkow deutlich: Wir brau-chen eine behinderten- und seniorengerechte Infrastruktur. Bahnhöfe, Verkehrsmittel, Arztpraxen, öffentliche Gebäude, Sportstätten und soziale Einrichtungen müssen an die Bedarfe älterer und behinderter Menschen angepasst werden. Der Abbau von bauli-chen Barrieren darf nicht länger als Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderung angesehen werden. Barrierefreiheit ist ein Gewinn für alle Menschen und führt zu ei-nem größeren Komfort und zu mehr Lebensqualität. Der Abbau von Barrieren ist öko-nomisch ökonomisch vernünftig und muss daher grundsätzlich von vornherein mitgedacht und mitgeplant werden.
03.11.2008
Behindertengerechte Bürgersteige in Schweich
Auf Antrag der FWG-Fraktion sollen die Schweicher STraßen behindertengerecht gestaltet werden. Nach Angaben von FWG-Vorsitzenden Johannes Lehnert gebe es noch zu viele hohe Bordsteine an Fahrbahnüberquerungshilfen. Lehnert schlug einen Maßnahmenkatatlo vor. für den der RAt einstimmig 30000 Euro ins Investitionsprogramm für 2009 stellte.
Quelle: Trierischer Volksfreund vom 03.11.2008
28.10.2008
Start des bundesweiten Wettbewerbes Das hilfreiche Alter hilfreicher machen unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula von der Leyen
Stiftung ProAlter schreibt Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro aus
Köln, 28. 10. 2008. Die StiftungProAlter schreibt zu ihrem einjährigen Bestehen einen bundesweiten Wettbewerb mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 30.000 Euro aus. Der Wettbewerb soll zeigen, dass es bereits viele positive Beispiele für hilfreiches Alter" gibt - in denen das freiwillige soziale Engagement von Älteren für Ältere einen wirksamen Beitrag zur Erhöhung von Lebensqualität und Selbstbestimmung im Alter leistet. Der Wettbewerb soll die besten Praxisbeispiele und Ideen ermitteln und ihre möglichst weite Verbreitung fördern", so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prälat i. R. Rudolf Schmidt. Ältere Menschen helfen anderen Älteren z. B. durch ehrenamtliche Besuchsdienste in Heimen oder z.B. durch Hilfen für Angehörige, damit diese Erwerbstätigkeit und Pflege besser vereinbaren können. Das Ziel lautet: Die Selbsthilfe der Älteren untereinander muss insgesamt ein stärkeres Gewicht bekommen. Der Wettbewerb soll zeigen, wie dieses Ziel erreicht werden kann.
Die StiftungProAlter will ein umfassendes Programm entwickeln, wie das hilfreiche Alter noch hilfreicher gemacht werden kann. Die Stiftung wird dort Impulse setzen, wo es noch zu wenig freiwilliges soziales Engagement von älteren Menschen für ältere Menschen gibt. Einen Schwerpunkt bilden hierbei ländliche Gebiete, die vom demografischen Wandel besonders betroffen sind.
Initiativen und Organisationen - aber auch Einzelpersonen - sind aufgerufen, sich bis zum 15. Dezember 2008 mit ihren Projekten zu bewerben. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie werden bereits bestehende Projekte und Initiativen und in der zweiten Kategorie Konzepte und Projektentwürfe ausgezeichnet. Die Gewinner werden im Frühjahr 2009 bekannt gegeben.
Prominente Unterstützerin des Wettbewerbes ist Bundesministerin Ursula von der Leyen, unter deren Schirherrschaft der Wettbewerb stattfindet. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt - neben der Firma B. Braun Melsungen AG, der Union Versicherungsdienst GmbH und der Share Value Stiftung - den Wettbewerb auch finanziell.
Die Stiftung ProAlter wurde vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) im Oktober 2007 gegründet. Die Stiftung verfolgt den Zweck, das Engagement älterer Menschen für Ältere zu fördern. Die Zahl älterer Menschen in unserer Bevölkerung nimmt zu. Viele von ihnen sind bereits ehrenamtlich tätig. Noch mehr sind bereit, sich ebenfalls in diesem Sinne zu engagieren. Das Potential der älteren Menschen für ehrenamtliches Engagement ist also nicht nur groß, es ist auch keineswegs ausgeschöpft und zudem entwicklungsfähig. Diese Potentiale sichtbar zu machen und Aktivitäten für freiwilliges soziales Engagement durch Förderung sozialer Netzwerke zu wecken, ist Aufgabe der Stiftung ProAlter. Dies soll und wird der ebenfalls zunehmenden Zahl pflege- und hilfebedürftiger Menschen zugute kommen.
Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum ProAlter-Wettbewerb finden Sie im Internet unterhttp://www.stiftung-pro-alter.de und - in Kürze - unter www.wettbewerb-pro-alter.de
Kontakt:
Stiftung ProAlter
Simone Helck
An der Pauluskirche 3
50677 Köln
Telefon: 0221-931847-31
Fax: 0221-931847-47
E-Mail: info(at)stiftung-pro-alter.de
Eine Gesellschaft ohne Einsamkeit?
Neuer Themenschwerpunkt im Forum Seniorenarbeit (www.forum-seniorenarbeit.de)
Mitten in unseren Nachbarschaften vereinsamen viele Menschen. Betroffen sind nicht nur alte Menschen, aber sie sind es auch. Und die Ausgliederung aus Strukturen der Berufs- und Familienarbeit in der dritten Lebensphase oder besondere gesundheitliche Beeinträchtigungen im Alter sind mit besonderen Erscheinungsformen von Einsamkeit verbunden. Dennoch war Einsamkeit in der fachöffentlichen Debatte zur Seniorenarbeit seit langem ein eher randständiges Thema.
Das Informationsportal des Forum Seniorenarbeit NRW macht nun von Oktober bis Dezember die Einsamkeit zu einem Schwerpunktthema (www.forum-seniorenarbeit.de). Mit vielen aktuellen und zum teil kontroversen Beiträgen werden Hintergründe von Einsamkeit beleuchtet und Erfahrungsberichte aus der Seniorenarbeit vorgestellt. Ziel des Themenschwerpunktes ist es, dass die Verbreitung von Einsamkeit wieder als großes gesellschaftliches Problem wahrgenommen wird.
Veröffentlicht am 15.10.2008
Thema: Familie
Förderung und Entlastung für Familien: Kabinett beschließt Familienleistungsgesetz
Das Bundeskabinett hat am 15. Oktober das Familienleistungsgesetz beschlossen. Mit dem Gesetz werden Familien in Deutschland zukünftig um jährlich mehr als zwei Milliarden Euro entlastet.
"Mit dem Familienleistungsgesetz hat die Bundesregierung ein ganzes Paket zur Unterstützung der Familien in Deutschland geschnürt. Alle Familien haben ab dem 1. Januar mehr in der Tasche", erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. Die im Gesetz enthaltene gestaffelte Kindergelderhöhung bereits ab dem dritten Kind kommt insbesondere Mehrkindfamilien sowie Familien im unteren und mittleren Einkommensbereich zugute. Familien mit vier Kindern werden ab dem 1. Januar allein durch die Erhöhung und Staffelung des Kindergeldes 624 Euro mehr im Jahr zur Verfügung haben.
Berufstätige Eltern profitieren von der verbesserten steuerlichen Absetzbarkeit haushaltsnaher und Familien unterstützender Dienstleistungen - so haben sie neben der Arbeit mehr Zeit für ihre Kinder. Bedürftige Kinder und Jugendliche erhalten zudem ein Schulbedarfspaket von 100 Euro pro Jahr.
"Das ist keine Unterstützung nach dem Gießkannenprinzip, sondern eine zielgerichtete und passgenaue Förderung, die die unterschiedlichen Lebenssituationen der Eltern und ihrer Kinder berücksichtigt", ergänzte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
Das Familienleistungsgesetz umfasst:
1. Gestaffeltes Kindergeld: Familien mit mehreren Kindern stärker fördern
Das Kindergeld wird jeweils monatlich für erste und zweite Kinder um 10
Euro auf 164 Euro, für dritte Kinder um 16 Euro auf 170 Euro sowie für
vierte und weitere Kinder um 16 Euro auf 195 Euro angehoben. Familien mit
drei Kindern verfügen damit über 432 Euro mehr im Jahr; für Familien mit
vier Kindern sind es 624 Euro.
Mit der Staffelung berücksichtigt die Bundesregierung, dass ein Viertel
aller Kinder mit Anspruch auf Kindergeld (4,5 Millionen von insgesamt rund
18 Millionen Kindern und Jugendlichen) in einer Familie mit drei oder mehr
Kindern lebt. Die Mehrkosten von rund zwei Milliarden Euro im Jahr teilen
sich Bund, Länder und Kommunen.
2. Familienunterstützende Leistungen: Praktische Hilfe für Familien im Alltag
Die Förderung von familienunterstützenden Dienstleistungen wird deutlich
vereinfacht. Zudem werden die Möglichkeiten erweitert, diese Leistungen
steuerlich geltend zu machen.
Die Förderung wird auf einheitlich 20 Prozent der Aufwendungen von bis zu
20.000 Euro (höchstens 4.000 Euro) pro Jahr ausgeweitet, die von der
Steuerschuld abgezogen werden können. Mit der Neuregelung werden
Aufwendungen in Höhe von bis zu 1.665 Euro monatlich gefördert. Auch wer
eine Dienstleistungsagentur beauftragt, kann Geld sparen: Durch das neue
Gesetz werden die steuerlich berücksichtigungsfähigen Aufwendungen von
derzeit 3.000 Euro auf bis zu 20.000 Euro erweitert.
3. Schulbedarfspaket: Jedes Schuljahr 100 Euro für gerechte Bildungschancen
Kinder und Jugendliche aus Familien, die von Hartz IV (SGB II) oder
Sozialhilfe (SGB XII) leben, erhalten bis zum Abschluss der Jahrgangsstufe
10 jeweils zum Beginn des Schuljahres einen zusätzlichen Betrag von 100
Euro. Damit soll die notwendige Ausstattung mit Schul- und
Unterrichtsmaterialien wie Ranzen, Stifte, Hefte etc. sichergestellt
werden. Die Behörden vor Ort können sich nachweisen lassen, dass das Geld für Schulmaterial ausgegeben wurde.
POTENZIALE des Alters - Newsletter zur Seniorenpolitik Nr. 03 | 2008
Liebe Leserinnen und Leser,
wer selbst zuhause mit alten Eltern oder Großeltern zusammenlebt, die den Alltag ohne Hilfe nicht mehr bewältigen können, weiß was eine anspruchsvolle, vielfältige und an den spezifischen Bedürfnissen älterer Menschen orientierte Pflege und Fürsorge bedeutet. Diejenigen, die den Alltag hilfsbedürftiger alter Menschen lebenswert gestalten, müssen zugleich managen und pflegen können und sich außerdem mit medizinischen, psychologischen sowie pädagogischen Fragen beschäftigen.
Obwohl Pflegekräfte in Deutschland tagtäglich Millionen alten Menschen und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite stehen, ist das Berufsbild der Altenpflegerin und des Altenpflegers in der Öffentlichkeit bis heute nicht verankert. Es ist leider vielmehr mit Vorurteilen und falschen Vorstellungen besetzt. In einer Gesellschaft des langen Lebens wird aber gerade die Bedeutung der Altenpflegerinnen und Altenpfleger für unsere Gesellschaft weiter steigen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte mit diesen Vorurteilen und falschen Bildern aufräumen und hat daher eine Fachkampagne
"Berufsfeld: Moderne Altenpflege" gestartet. Damit wollen wir nicht nur den Pflegekräften und Azubis für ihre hochprofessionelle und wichtige Arbeit danken.
Sie soll auch und vor allem in der Öffentlichkeit ein realistisches Bild der Modernen Altenpflege zeichnen: ein spannender Beruf mit Zukunft!
Viel Spaß bei diesem Thema und den weiteren Berichten wünscht
Ihr
Gerd Hoofe
Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
SCHWERPUNKT
Deutsche und Niederländer beraten über das Engagement älterer Menschen
Zwölf innovative Projekte zum Engagement im Alter standen im Mittelpunkt der deutsch-niederländischen Konferenz "Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen - Strategien für die Zukunft" am 9. Juli in Berlin. Rund 150 Vertreter der EU-Kommission, aus Ministerien, Kommunen und Zivilgesellschaft diskutierten über die Strategien der beiden Länder für mehr bürgerschaftliches Engagement im Alter.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112832.html>
"Drei Fragen an..."
Interview mit Henk Bakkerode vom niederländischen Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport und Anne Mettler von der Initiative "Tu (Dir) was Gutes" in Baden-Württemberg.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112834.html>
Gastbeitrag von Elke Tippelmann
Elke Tippelmann ist Leiterin der Kontaktstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) in Brüssel. Sie vertritt dort die Interessen der in der BAGSO zusammengeschlossenen 98 Verbände mit etwa 13 Millionen Menschen in Deutschland. Die Arbeit der Kontaktstelle wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112838.html>
Europa kennenlernen: Das Projekt "TraVeL AGEnts"
Die Förderung der aktiven gesellschaftlichen Partizipation älterer Menschen und ihrer Mobilität innerhalb der Europäischen Union ist Ziel des Projekts "TraVeL AGEnts". Im Rahmen des Netzwerks "55plus ohne Grenzen" wird älteren Menschen in zehn EU-Staaten die Möglichkeit gegeben, in der Europäischen Union zu reisen, andere Kulturen kennen zu lernen, neue Sprachen zu lernen und Erfahrungen und Ideen rund um die gesellschaftliche Beteiligung und das Ehrenamt auszutauschen.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112842.html>
FAKTEN UND PROJEKTE
Fachkampagne "Berufsfeld: Moderne Altenpflege" gestartet
Ursula von der Leyen hat den Startschuss zur Fachkampagne "Berufsfeld: Moderne Altenpflege" gegeben. Die Kampagne wird bis März 2009 laufen und für das Berufsfeld der Altenpflege werben. Sie soll dazu beitragen, die Altenpflege gesellschaftlich aufzuwerten und den Pflegekräften und Auszubildenden für ihren Einsatz Anerkennung auszusprechen.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112850.html>
Intelligentes Heim in Pfaffenhausen eröffnet
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, besuchte am 27. August das Integrative Senioren- und Begegnungszentrum "St. Anna" in Pfaffenhausen. Das Haus ist eines von elf Projekten des Modellprogramms "Das intelligente Heim - Ablaufoptimierung, kurze Wege, Entbürokratisierung", mit dem das Bundesministerium neue Techniken und moderne Infrastruktur in Heimen und Wohnstätten der Altenhilfe erprobt.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112854.html>
Dr. Hermann Kues eröffnet Demographie-Kongress
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, hat am 2. September den 3. "Demographie-Kongress 'Best Age'" im Berliner dbb forum eröffnet. Der zweitägige Fachkongress ist deutschlandweit der größte Kongress zum demografischen Wandel.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112856.html>
Schülerwettbewerb Alzheimer & You - Zeig Dein Engagement
Am 10. September fand in Berlin die Preisverleihung des Jugendwettbewerbs "Alzheimer & You - zeig Dein Engagement" statt. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula von der Leyen steht, will junge Menschen motivieren, sich mit der Krankheit Alzheimer auseinanderzusetzen und Verständnis für die unter der Krankheit leidenden Menschen wecken. Die Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren waren aufgefordert, Kontakt zu demenzkranken Menschen zu suchen und sich selbst, ihre Intuitionen und Fähigkeiten in den Begegnungen zu erproben und ihre Erlebnisse und Erfahrungen künstlerisch zu verarbeiten.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112860.html>
630 Beiträge beim "Video der Generationen"
Im Rahmen des Bundesfestivals Video, das Mitte Juni in Ludwigsburg stattfand, warb der Wettbewerb "Video der Generationen" für mehr Verständnis zwischen Jung und Alt. Der Filmwettbewerb richtete sich an Filmschaffende ab 50 Jahren und an gemischt besetzte Teams aus Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren. Insgesamt haben sich 4.800 junge und ältere Menschen mit etwa 630 Beiträgen an dem Festival beteiligt.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112864.html>
332 Kommunen bewerben sich für das Programm "Aktiv im Alter"
Die Ausschreibung des Modellprogramms "Aktiv im Alter" ist auf große Resonanz gestoßen. 332 Kommunen haben sich für eine Teilnahme an dem Programm beworben, mit dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Leitbild des aktiven Alters in Städten und Gemeinden voranbringen und festigen will.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112866.html>
"Mitten im Leben": Neue Themenreihe von "Erfahrung ist Zukunft"
Mit der Reihe "Mitten im Leben" stellt die Initiative der Bundesregierung "Erfahrung ist Zukunft" Beispiele für ein aktives Alter vor: Vereine, die Alt und Jung zusammenbringen, Unternehmen, die über 50-Jährige fördern, oder ältere Menschen, die sich engagieren, ein Unternehmen gegründet haben oder sportlich besonders aktiv sind.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112868.html>
Erfolg für die "Mobile Geriatrische Rehabilitation" in Woltersdorf
Das Projekt "Mobile Geriatrische Rehabilitation" des Evangelischen Krankenhauses Woltersdorf in Brandenburg konnte einen wichtigen Erfolg verbuchen. Krankenkassen und Träger haben eine landesweite Vereinbarung unterzeichnet, die den Versicherten ab März 2008 ein aufsuchendes, das heißt häusliches Therapie- und Rehabilitationsangebot ermöglicht. Ziel ist es, insbesondere mehrfach erkrankte ältere Menschen zu betreuen, Fähigkeiten wiederherzustellen und einen Verbleib in der angestammten Wohnung zu ermöglichen.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112870.html>
SERVICE
Broschüre "Alter schafft Neues" erschienen
Der neu erarbeitete Ratgeber greift Themen wie bürgerschaftliches Engagement, Wirtschaftskraft Alter, Freizeitgestaltung sowie Pflege sowie Betreuung Älterer auf und bietet Familien und Angehörigen eine Fülle von Informationen und gelungenen Praxisbeispielen.
Online-Informationsbörse rund um das Wohnen im Alter
Das Informationsportal "Kompetenznetzwerk Wohnen" bietet zahlreiche Beiträge für alle Fragen rund um das Wohnen im Alter. Es wurde im Rahmen des Modellprogramms "Neues Wohnen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitet.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112874.html>
Daten und Informationen für ältere Menschen mit Behinderung
Der Bericht "Perspektiven alternder Menschen mit schwerster Behinderung in der Familie" zeigt Wege auf, wie Menschen mit schwersten Behinderungen auch in Zukunft ein Leben in Selbstbestimmung und Teilhabe führen zu können.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112876.html>
Soziale Räume im Alter gestalten - Deutscher Altenhilfepreis 2009
Der Deutsche Altenhilfepreis steht 2009 unter dem Motto "Ehrenamt und Hauptamt im Quartier - Soziale Räume im Alter gestalten". Gesucht werden Projekte, die die Lebensräume älterer Menschen - also das direkte Wohnumfeld oder auch der Stadtteil - vorbildlich gestalten. Die Projekte sollten die älteren Menschen aktiv einbeziehen und in Kooperation von haupt- und ehrenamtlichen Kräften getragen werden.weiter
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/aeltere-menschen,did=112878.html>
LINK-TIPPS
Das von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik betreute Portal hält eine Fülle von Artikeln und Informationen für ältere Menschen aus allen Bereichen des täglichen Lebens bereit, darunter Medientipps, Fachbeiträge etwa zu Internetbanking, Technik und Verbraucherschutz sowie zu Möglichkeiten der Kommunikation, Vernetzung und des Austauschs untereinander.
19.09.2008
Tiere öffnen Türen zum Menschen mit Demenz
Neuer Ansatz in NRW: Tiergestützter Besuchsdienst will Betroffenen mehr Lebensfreude und ihren Angehörigen Entlastung gebe
Köln (KDA) - 19. September 2008 - Tiere können den Kontakt zu Menschen mit Demenz sehr erleichtern. Während viele Familienangehörige ebenso wie professionell Pflegende keinen Zugang mehr zu den Erkrankten finden, sind Tiere oft so etwas wie Türöffner" in deren eigene, scheinbar versunkene Welt.
Wir kennen unzählige Menschen mit Demenz, die monatelang kein Wort mehr gesprochen und kaum auf menschliche Ansprache reagiert haben, plötzlich aber wie verwandelt waren, als ein Tier auftauchte", sagte Ines Jonas vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und der Landesinitiative Demenz-Service NRW auf einem Pressegespräch anlässlich des am 21. September stattfindenden Welt-Alzheimertages, bei dem der neue tiergestützte Besuchsdienst 4 Pfoten für Sie" für von Demenz betroffenen Familien in Köln vorgestellt wurde.
Auf Tiere reagieren - nicht nur demenzkranke - Menschen sehr emotional. Sie rufen Gefühle und Erinnerungen in ihnen hervor, die sie auch wieder mit dem Leben um sich herum in Kontakt treten lassen", so Jonas weiter. Aus diesem Grund setzt sich das KDA seit vielen Jahren für die Ermöglichung von Tierbegegnungen in Einrichtungen der Altenhilfe ein. Entsprechend begrüßenswert sei daher auch das neue, so genannte niedrigschwellige" Angebot, bei dem ehrenamtlich tätige Hundehalter zusammen mit ihren Vierbeinern Demenzkranke und ihre Angehörigen zuhause aufsuchen und betreuen werden.
Mit diesem in Nordrhein-Westfalen bisher einmaligen Angebot möchte die Landesinitiative Demenz-Service NRW neue Wege gehen, um von Demenz betroffene Familien zu entlasten und den Betroffenen mehr Lebensqualität zu schenken.
Allerdings ist für diese verantwortungsvolle Tätigkeit und ihre Anerkennung nach dem Pflegeversicherungsgesetz eine vorangehende Qualifizierung unabdingbar", ergänzte Änne Türke vom Demenz-Servicezentrum für die Region Köln und das südliche Rheinland.
Dort ist in Kooperation mit dem Verein Porzer Bürger für psychisch Kranke", dem KDA und der Hundeschule Happy Dogs - Happy People" ein Schulungsprogramm für den tiergestützten Besuchsdienst 4 Pfoten für Sie" entwickelt worden. Es sieht vor, dass ab Januar 2009 interessierte Ehrenamtliche in 36 Stunden Grundkenntnisse zum Thema Demenz und zum fachgerechten Einsatz von Tieren vermittelt bekommen. Dabei geht es beispielsweise um Kommunikation mit Demenzkranken, Umgang mit herausforderndem Verhalten und die Wirkung von Tieren auf Menschen", erklärte Türke.
Wie umfassend das Schulungsprogramm ist, zeigt die Einbindung der Hundeschule. Ein professioneller Blick auf den Hund ist wichtig, um die Mensch-Tier-Beziehungen richtig beurteilen zu können und um Überforderungen beim Tier zu vermeiden", erklärte der Inhaber von Happy Dogs - Happy People", Michael Nehmann. Denn nur wenn es den Tieren gut geht, können sie uns Menschen auch gut tun."
Die bisherige Resonanz auf 4 Pfoten für Sie" ist groß", berichtete Birte Turk vom Verein Porzer Bürger für psychisch Kranke". Uns liegt eine große Anzahl von Nachfragen sowohl von Seiten der von Demenz betroffenen Familien, die den Hundebesuchsdienst schon sehnsüchtig erwarten, als auch von potenziellen freiwilligen Besuchsdienstlern vor."
Weitere Informationen:
Ines Jonas
Kuratorium Deutsche Altershilfe
Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 02 21/93 18 47-19
E-Mail: publicrelations(at)kda.de
Änne Türke
Demenz-Servicezentrum für die Region Köln und das südliche Rheinland
Telefon: 01 803/88 00-111 71
E-Mail: demenz-servicezentrum(at)alexianer-koeln.de
Internet: www.alexianer.de
Pressemitteilungen: Bundesfamilienministerin von der Leyen
Bundesfamilienministerin von der Leyen: "Wir müssen Demenzkranken offen und einfühlsam begegnen"
Diesjähriger Welt-Alzheimertag steht unter dem Motto "Aktiv für Demenzkranke"
"Aktiv für Demenzkranke" - das ist das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages, der am kommenden Sonntag, den 21.09.2008 zum dreizehnten Mal stattfindet. Der Tag soll das Bewusstsein für die Krankheit schärfen und auf die Situation der Patienten und ihrer Angehörigen hinweisen. Alle Bürger sind dazu aufgerufen, mehr Verantwortung für die weltweit wachsende Zahl demenzkranker Menschen zu übernehmen und besser auf sie einzugehen.
"Wir müssen Demenzkranken offen und einfühlsam begegnen", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen anlässlich des Welt-Alzheimertages.
"Berührungsängste verliert am ehesten, wer über die Krankheit redet, sich informiert und auf die Betroffenen zugeht. Wir dürfen nie vergessen: Auch schwer Demenzkranke können immer noch Lebensfreude und Glück empfinden und am Alltagsleben teilhaben", so die Bundesfamilienministerin. "Es sind manchmal die ganz einfachen Dinge des Lebens, die zählen. Wir können den Erkrankten glückliche Momente schenken, zum Beispiel bei gemeinsamen Spaziergängen in der Natur, beim Sportschau-Gucken oder beim Blättern in Fotoalben."
Allein in Deutschland leiden heute bereits mehr als eine Millionen Menschen an Demenz und jedes Jahr kommen etwa 250.000 Neuerkrankungen dazu. Betroffen sind aber nicht nur die Kranken selbst, sondern auch die Menschen in ihrem Umfeld.
Beide Seiten müssen mit der Demenzkrankheit umgehen lernen. Wie man sich dabei näher kommen kann, zeigen die Ergebnisse des Wettbewerbs "Alzheimer&You", der von der Deutsche Alzheimer Gesellschaft ausgeschrieben und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Mehr als 600 Schüler zwischen 14 und 21 Jahren hatten sich am Wettbewerb beteiligt und ihre Projekte
vorgestellt: Da gibt es Berufsschüler, die Alzheimerpatienten mit ihren Hunden besuchen, einen regelmäßigen Treff, bei dem Jugendliche mit Demenzkranken stricken oder Ganztagsschüler, die regelmäßig einen Nachmittag mit den Patienten verbringen.
"Ich bin begeistert, wie kreativ die Jugendlichen mit dem Thema Demenz umgehen und was sie auf die Beine gestellt haben", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "So schaffen sie Brücken zwischen den Generationen und tragen dazu bei, dass Vorurteile abgebaut werden und sich mehr Menschen für Demenzkranke engagieren. Das ist gut, denn wir brauchen einerseits mehr geschultes Fachpersonal, andererseits aber auch mehr Zuwendung durch freiwillige Helfer und Familienmitglieder."
Das Bundesfamilienministerium fördert mit rund 3,4 Millionen Euro Projekte zur Verbesserung der Situation Demenzkranker und ihrer Angehörigen. Dazu gehört auch das 2002 eingerichtete Alzheimer-Telefon bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft - eine professionelle Anlaufstelle, bei der sich Angehörige und Betroffene über Hilfemöglichkeiten informieren können.
Welt-Alzheimertag 2008
Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen.
Am Sonntag, 21. September um 9.30 Uhr wird sich der Gottesdienst in der alten Nikolaikirche am Römerberg in Frankfurt dem Welt-Alzheimertag zuwidmen. Im Anschluss an den Gottesdienst, zu dem alle Interessierte eingeladen sind, findet ein Kirchen-Kaffee in der Kirche an der Gud Stubb statt. Ferner wird an diesem Sonntag ein Info-Tisch in der Kirche aufgestellt mit zahlreichen Informationen über die Alzheimers-Krankheit, einschließlich Kontakt- und Beratungsstellen, in Kooperation mit den regionalen Alzheimer Gesellschaften und Selbsthilfegruppen. Auch eine Turmbesteigung ist an diesem Sonntag möglich. Spenden dafür kommen der Arbeit der regionalen Alzheimer Selbsthilfegruppe zugute.
Menschen mit Behinderungen
Miles-Paul: Für ein Leben behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft
Der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ottmar Miles-Paul, und die kommunalen Behindertenbeauftragten und beiräte in Rheinland-Pfalz plädierten bei einer gemeinsamen Tagung im Sozialministerium in Mainz dafür, dass die Rahmenbedingungen für ein Leben behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft konsequent verbessert werden müssen.
In den vergangenen Jahren sind wir in der Politik für und mit behinderten Menschen wichtige Schritte vorangekommen, um ein Leben behinderter Menschen daheim statt im Heim zu ermöglichen. Dieses Ziel müssen wir konsequent weiter verfolgen und tief in die Gesellschaft tragen, erklärte der Landesbeauftragte. Um ein Leben behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft zu ermöglichen, bedürfe es nicht nur eines hohen Grades an Barrierefreiheit, sondern auch der entsprechenden ambulanten Hilfen. Mit den Persönlichen Budgets, einer Reihe von Assistenzdiensten und der zunehmenden Schaffung von barrierefreiem Wohnraum und Freizeitmöglichkeiten wurden wichtige Anfänge gemacht, die nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels nun konsequent und breit umgesetzt werden müssen, so Miles-Paul.
Der Landesbehindertenbeauftragte und die kommunalen Behindertenbeiräte und -beauftragten wollen daher ihre Bemühungen für eine barrierefreie Umwelt und ambulante Dienstleistungen vor Ort intensivieren. Das sei nicht zuletzt auch Ziel der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen, die das Leben behinderter Menschen mitten in der Gemeinde fordere
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